Wie wird der Datenschutzbeauftragte tätig?

Wie wird Ihnen von unserem Datenschutzbeauftragten geholfen?

Nach einem ersten persönlichen Telefongespräch mit uns, ermitteln wir Ihren notwendigen Leistungsrahmen. Ein erstes Kennenlernen in Ihren Geschäftsräumen ist allerdings auch möglich.

 

Wir stellen Ihnen im Anschluss eine Reihe von Fragen zu Ihrem Unternehmen. Auf Grundlage dieser Informationen wird relativ schnell klar, welche ersten Sofort-Maßnahmen ergriffen werden müssen.

 

Dabei nehmen wir unteranderem folgende Aufgaben für Sie wahr:

 

    • Datenschutzschulungen von Geschäftsführung und Mitarbeitern,
    • Wir stehen als Kontaktperson für Kunden und Mitarbeiter, die Fragen des Datenschutzes betreffen zur Verfügung,
    • Die Sicherstellung der externen Zusammenarbeit des Datenschützer mit der Datenschutzbehörde und Auftragsverarbeitern,
    • Wir als Datenschutzbeauftragter unterliegen der Verschwiegenheitspflicht,
    • Ihre internen Unternehmensabläufe werden regelmäßig überwacht und auf Einhaltung der Ihrer Datenschutzrichtlinien kontrolliert,
    • Sie erhalten eine Beratung und Unterrichtung der Geschäftsführung bzgl. datenschutzrechtlicher Fragen.

 

Wenn sie noch umfangreichere Informationen benötigen schauen Sie hier nach oder kontaktieren Sie uns einfach direkt.

 

Welche Pflichtaufgaben hat der Datenschutzbeauftragte?

 

Die Pflichtaufgaben eines Datenschutzbeauftragten nach der DSGVO lassen sich in drei Blöcke gliedern:

 

  1. Interne Hauptaufgaben im Unternehmen:
    • Unterrichtung und BeratungArt. 38 Abs. 1 Buchst. a fordert die Unterrichtung und Beratung des Verantwortlichen bzw. des Auftragsverarbeiters.
    • Überwachung der Einhaltung von Vorgaben
      Art. 38 Abs. 1 Buchst. b verlangt die Überwachung der Einhaltung der DSGVO
    • Sonderproblem: Datenschutz-Folgenabschätzung
      Art. 39 Abs. 1 Buchst. c/Art. 35 Abs. 2 /Art. 38 Abs. 1 DSGVO

  2. Verhältnis zur Aufsichtsbehörde
    • Bei der „Zusammenarbeit mit der Aufsichtsbehörde“ wird der DSB gegenüber der Aufsichtsbehörde aktiv. Ist er dagegen als „Anlaufstelle“ tätig, meint die DSGVO damit, dass die Aufsichtsbehörde den DSB anspricht.

  3. Ansprechpartner für Betroffene
    • Der Datenschutzbeauftragten dient als Anlaufstelle für Betroffene („betroffene Personen“). Betroffene haben das Recht, den DSB zu allen Fragen „zu Rate zu ziehen“, die mit „der Verarbeitung ihrer personenbezogenen Daten und mit der Wahrnehmung ihrer Rechte“ gemäß der DSGVO im Zusammenhang stehen (Art. 38 Abs. 4 DSGVO). Der Begriff „zu Rate ziehen“ sollte dabei nicht überinterpretiert werden. Er führt nicht dazu, dass der DSB zu einer Art „Beratungsbüro für Betroffene“ wird.